Diskusläsion, TFCC & Arthrosebehandlung
Handchirurgie Berlin im Ullsteinhaus
Handgelenksschmerzen
Handgelenksschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch eine Vielzahl von Ursachen wie Verletzungen, Überlastung oder degenerative Veränderungen entstehen kann. Die genaue Definition umfasst Beschwerden im Bereich der Verbindung zwischen Unterarm und Handwurzelknochen, oft begleitet von Bewegungseinschränkungen.

Symptome & Instabilität

Belastungsschmerz
Schmerzen treten oft erst bei Belastung auf, etwa beim Abstützen oder bei Drehbewegungen des Handgelenks.

Kraftverlust
Ein deutlicher Rückgang der Greifkraft sowie ein Unsicherheitsgefühl bei alltäglichen Tätigkeiten sind häufig.

Instabilitätsgefühl
Begleitende Symptome können hörbares Klicken, Schnappen oder das Gefühl sein, dass das Handgelenk 'wegknickt'.

Diagnostische Verfahren
Zur Abklärung Ihrer Handgelenksschmerzen erfolgt zunächst eine sorgfältige klinische Untersuchung mit Beurteilung von Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzpunkten.
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin nach Möglichkeit bereits ein aktuelles MRT (Bilddaten und Befund) mit. Die MRT liefert wichtige Informationen über Bänder, Sehnen, Knorpel und andere Weichteilstrukturen und ist häufig entscheidend für die Behandlungsplanung. Ergänzend können je nach Befund Röntgenaufnahmen erforderlich sein.
Durch die Kombination aus klinischer Untersuchung und vorhandener Bildgebung können wir die Ursache Ihrer Beschwerden gezielt einordnen und gemeinsam die optimale Therapie planen.
Therapiemöglichkeiten für Ihr Handgelenk
KONSERVATIV
Nicht-operative Behandlung
Oft lassen sich Schmerzen durch Ruhigstellung, entzündungshemmenden Medikamenten, sowie durch gezielte Ergotherapie erfolgreich behandeln, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.
MINIMAL-INVASIVe Operation
Bei chronisch bestehenden Handgelenksschmerzen können wir durch kleinste Schnitte chronische Entzündungen und Veränderungen im Diskusbereich abtragen und glätten, freie Gelenkkörper entfernen oder Bandstrukturen und den direkt unter Sicht beurteilen und behandeln.
Operation
Erweiterte operative Verfahren
Je nach Befund können weiterführende Eingriffe erforderlich sein. Hierzu zählen beispielsweise eine Ulnaverkürzungsosteotomie bei einem Ulnarimpaktionssyndrom, die Rekonstruktion verletzter oder instabiler Bänder oder gelenkerhaltende beziehungsweise gelenkersetzende Eingriffe bei fortgeschrittener Arthrose. Welche Operation sinnvoll ist, richtet sich individuell nach der zugrunde liegenden Erkrankung.
Operation
Denervation des Handgelenks
Wenn eine ursächliche Behandlung nicht mehr möglich oder nicht sinnvoll ist und chronische Schmerzen im Vordergrund stehen, kann als letzte gelenkerhaltende Option eine Denervation des Handgelenks erwogen werden. Dabei werden schmerzleitende Nervenäste gezielt durchtrennt, um die Schmerzen zu reduzieren, ohne die Beweglichkeit des Handgelenks wesentlich einzuschränken.
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